So Fabi und ich waren mal wieder baden. Es hatte die letzte Tage geschneit. „Mein“ Parkplatz war zu. Damit hatte ich gerechnet und Schneeschippe und Schaufel mitgenommen. Zu zweit hatten wir nach ca 5 Minuten den aufgehäuften Schnee des Schneepflugs auf die Seite geschafft und ich konnte meinen Rumänischen Lastesel einigermaßen so abstellen, daß ich nicht alles blockierte. bei den Schipparbeiten wurden wir natürlich von den gegenüberliegenden Garagen beobachtet. So war es auch nicht verwunderlich, daß uns jemand folgte nachdem wir Kettensäge, Axt und Schneeschippe aus dem Auto genommen hatten und Richtung Steinbruch liefen. „Spanni“ guggte ganz vorsichtig über den Rand und ich konnte es mir nicht verkneifen ihn zu fragen ob wir ihm helfen könnten… ;-) (Eigentlich hätte er uns helfen können und die Eisfläche vom Schnee befreien…) Er „wolle nur die Landschaft geniesen“ (Ok es ist war heute ein perfekter Tag, Sonne brannte vom Himmel und die Temperaturen waren irgendwas um die 0°C ). Er wollte dann noch wissen ob wir Eisangeln. NÖ Eisbaden!!! Er verzog sich nachdem wir uns nen Platz für die Klamotten frei geschoben hatten und uns begannen auszuziehen. Das das Eis im Eisloch nicht sonderlich stark war, hatte Fabi schon festgestellt, als er drauf stieg und das Eis begann unter ihm abzutauchen. Also fertig ausziehen, Fabi macht nen kurzen Lauf auf der Eisscholle und schon läuft die Scholle unter seinem Gewicht(bei mir wäre die Scholle vermutlich mit mir auf den Grund gesunken und nicht unter dem Rand verschwunden :-) ) und den Laufbewegungen unter der Eisfläche weg und unser Badefleck ist eisfrei. PERFEKT ohne große Hack- oder Sägearbeit. Später kamen noch paar Spaziergänger mehr an unserem Loch vorbei. Ich lag vermutlich mal wieder zu lange im Wasser, weil ich diesmal das erste mal richtig fror als ich raus kam und so klapperte wie Fabi es sonst für gewöhnlich tut. ;-) Aber zu Hause nach dem Wechsel der feuchten Klamotten (Die lagen auf dem Eis/Schneegemisch und wurden deshalb leicht feucht) wurde mir diesmal wieder relativ schnell warm.
Autor: Steffen
Kettensägenmassaker
27.01.2010
Fabi ist mitten in der Woche zu Hause, mein Nachtdienst ist zu Ende und meine Erkältung endlich weg. Also endlich wieder baden. Die letzte Woche war eisig und irgendwie sagte mir mein 7ter Sinn „Nimm die Säge mit“. Zum Glück. Erste Versuche mit der Axt endeten mit keinem positiven Ergebnis, d.h. absolut kein Wasser zu sehen. Also Kettensäge an. Komisch beim letzten Mal hatte ich sofort ne Wasserschleuder, doch diesmal kommt hinten nur feiner Eisschnee. Schert ganz ins Eis und senkrecht gehalten -> Ich hab Wasser. Bei einer späteren Kontrolle stellten wir fest, das Schert gerade mal 3-4 cm ins Wasser eintauchte, zumindest im hinteren Teil des nun frei geschnitten Lochs. Da Fasi nicht mit war, gibt es auch keine Bilder von uns im Wasser.
Wie gesagt im hinteren Teil war das Eis stärker, aber diese Eispuzzleteile sind unter dem Eis verschwunden, weil die hätten wir in der Größe nie aus dem Wasser gekriegt.
Erster Sonnentag nach Daisy
12.01.2010
Die Sonne scheint. Also ins Auto und mal schnell baden. Fabi ist in MW, also alleine. Axt und Schneeschippe nicht vergessen. In BIW geparkt um den Schnee den der Schneepflug am Straßenrand auftürmt angefangen rüberzuschieben. Da sieht mich der nette Fahrer vom Stadthof BIW kommt die 100m mit seinem Unimog die Straße hochgefahren, zeigt nett das ich rüber gehen soll und schon hab ich nen perfekten Parkplatz. DANKE nochmal an der Stelle (wenn es auch unwahrscheinlich ist, daß er es hier liest). Auto steht super, schnell zum Wasser, Axt raus kleines Loch rein und den Rest mit der Axt aus dem Loch heraus aufgebrochen. Geil. Sonne schein gerade so über den Steinbruchrand. In der Ferne nur das Räumfahrzeug das mit dem Parkplatz kämpft ansonsten Ruhe und Sonne. Nach dem Bad noch zwei nichtssagende Fotos und nach Hause.
zu lange ist auch nicht gut
Samstag 16.01.2010
Fabi und ich waren mal wieder baden. Fasi als „unser“ Fotograf war auch mit. Mit der Axt war das Loch relativ schnell ins Eis gehauen so daß man zu zweit genügend Platz hatte. Allerdings packte mich dann das Eishacken und ich vergrößerte das Loch noch fleißig. Dabei verlor ich jegliches Zeitgefühl. Dank Neopren war es mir auch nicht kalt. Nur wollte es mir zu Hause irgendwie nicht mehr richtig warm werden, so daß ich bis abends fror. Nach Kontrolle von Fasis Bildern und Auswertung der Exif-Daten weiß ich nun, daß ich bissel über 20 Minuten im Wasser war. Jedenfalls hatte ich in der folgenden Woche ne leichte Erkältung und das erste Mal war meine Nase zu.



























