so hier mal ein Bild welches ich heute beim Verbandswechsel gemacht habe. Man(n) sieht bis auf ein paar Fäden nicht viel… Also hoffe ich mal auf gute Wundheilung….

= AUA!!!
Nun zu der ganzen Geschichte:
Vorgeschichte: Das Holz lag schon 3 Wochen aufgespaltet und auf länge gesägt im Hof, den Hackestock umringend. Vorgestern hatte ich nun endlich Zeit und das Wetter war so daß ich mich ans Hacken machte. Hatte nun nur 1,5h, da ich anschließend noch auf Arbeit mußte. Dementsprechend lagen noch paar Klötze rum.
Hauptteil: Gestern hatte ich nun den ganzen Tag frei. Es sollte warm werden (Wetterbericht sagte was von 30°C vorraus). Frühstück und gegen 9 Uhr ran an die Arbeit. Thermometer war schon bei 27°C aber das machte nüscht, weil mein Hackplatz liegt im Schatten und bissel Wind ging auch noch. Gegen 10 Uhr hatte ich noch eine Handvoll Klötze um mich rum liegen. Dies waren zwar die beschissensten, also die gedrehten bzw. die mit unmöglichen Ästen. Für die paar Restklötze wollte ich aber nicht mehr in den Keller gehen um den 2,5kg Spalthammer zu holen –> also Klotz auf den Stock –> viel Schwung holen mit der handlichen 1,2kg Spaltaxt –> zuhauen –> den Klotz am Rand treffen –> Axt rutscht mit viel Schwung ins Schienbein –> „Scheiße“ brüllen –> froh sein das es nicht weht tut und man(n) nur ne Kratzer hat –> genauer hinguggen –> sehen daß der Muskel auf jeden Fall sauber durchtrennt ist –> die 10 cm lange und ca. 3cm aufklaffende Wund zuhalten –> mal vorsichtig in den Hof gehen Richtung Werkstatt –> leise Mutter rufen, daß sie mal nen Verbandskasten rausbringt, trotz der vielen Kunden –> mitteilen mal den Rettungsdienst zu rufen –> den aufgeregten Kunden den Verbandskasten wegnehmen und selber nen Druckverband anlegen (Kunde hilft) –> während Mutter telefoniert noch ne Lage drum und fester ziehen um den Druck zu erhöhen –> Fuß hoch auf die Bank unter ständiger Beobachtung von 2 Kunden. –> für das Krankenhaus mal Handy und Portemonnaie holen lassen –> frisches T-Shirt holen lassen und anziehen, weil das andere war komplett zugesaut (z.T auch schon vorneweg) –> warten –> länger warten (kam mir zumindest so vor) –> den Rettungsdienst begrüßen mit den Worten „Keine Panik, bin noch nicht umgefallen“ –> feststellen zum Rettungswagen laufen sieht schlecht aus –> sich auf die Trage legen –> die armen Rettunsassis und -täter bemitleiden und hoffen die ham ordenlich gefrühstückt, als die Trage nach oben gehoben wird –> feststellen Granitpflaster im Hof ist Mist für die Trage es holpert wie blöde –> im Rettungswagen endlich raus aus der Sonne –> meinen Verband abgemacht kriegen und in besorgtes Gesicht des Rettungsassi guggen — erzählt kriegen, Knochen könnte getroffen sein –> Fahrt nach Radeberg Notaufnahme mit lustigen Gespräch –> abgeladen werden, dabei den Azubi das weiße T-Shirt mit den Schuhen wieder dreckig machen, weil die Liege auch ziemlich kurz ist –> in nen Rolli umsteigen –> feststellen das der nette Rettungsassi den erstbesten genommen hat, der auch der schmalste war –> zum Röntgen geschoben werden –> warten –> warten –> Bein tut langsam richtig weh –> hochlagern –> mit Schuhen legt man den Fuß nicht auf den Stuhl also Fuß darüber raus hängen lassen –> feststellen das dies keine gute Idee war, weil Socken und/oder Schuh blutgetränkt sind –> in den Röntgenraum rollen –> aufstehen –> Röntgentisch mit Blut versauen –> Schuh und Socke ausziehen –> Socke wegwerfen –> 2 nette Fotos –> in den Rolli zurück und in den Warteraum –> warten –> in den Behandlungsraum geschoben werden –> Liege klettern und Schuh den ich inzwischen verloren hatte von netter Schülerin in Plastebeutel verpacken lassen –> diensthabende Chirurgin begrüßen –> Röntgenbild anguggen –> Stein von Herz plumsen hören, weil nur bis an Faszie durchtrennt und diese nur angekratzt. Also keine große OP und Krankenhausaufenthalt –> paar Spritzen um die Wunde + ne 3/4h nähen –> Begrüßungsgeld nachträglich bezahlen –> Kussi anrufen, daß ich nach Hause kann –> Krankschreibung für 10 Tage bis Fäden raus können bei Fr. Dr. Müller trotz Mittagspause –> Apotheke sich aufregen, daß die nichtmal Antibiotika da ham –> zu Hause Fuß hochlegen
Nachtrag: Fuß liegt oben, mit Schmerztabletten läßt es sich aushalten, mir ist langweilig, ich führe meinen Blog mal bissel und spiele Updates ein…
Baden ist mir übrigens verboten…
Hier folgen nun ein paar :-) Bilder von den letzten beiden Sonntagen. Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, folgen sie jetzt….
Ach ja ich hatte keine Lust die Bilder zu sortieren inkl. aussortieren. Wenn der Webspace knapp wird, fliegen die Bilder einfach komplett runter. Doch davon bin ich noch weit entfernt…
… wieder mal im angenehm temperierten Wasser baden gewesen. An meiner Schulter zeugt nur noch ein kleiner blauer Fleck, der stark im verblassen ist, von meinem „Badeunfall“ vom 5 Februar. Ich hätte zwar auch schon vorher baden gehen können, aber irgendwie war das Wetter nicht so richtig und vor allem hatte ich keine Lust mir „meinen“ Parkplatz frei zuschieben. Am Samstag war Fabi mit und somit nur die Hälfte zu räumen. ABER: Ich mußte nicht zur Schneeschippe greifen [Fabi auch nicht]. Es war frei und sogar die Badestelle war erkennbar. Also Eis freihacken, die zur Sicherheit mitgenommene Spitzhacke wurde eigentlich nicht benötigt weil das Eis war nur ca 10 cm dick. Ach ja nur mal so als Info: ne Spitzhacke spritzt noch mehr als ein Beil beim freihacken. Übertroffen wird das nur von der Kettensäge, aber die hatten ich diesmal nicht mitgenommen.
So der Rest ist in den Fotos erkennbar.



